Ich bin Nevertales Fan und möchte gleich zu Anfang loswerden, dass es sehr mutig ist ein altes gutes Konzept aufzugeben und etwas Neues draus zu machen (Alice und ihre Familie sind nicht mehr dabei) und ich finde das ausgesprochen gut. Wir haben ja genug andere Serien, in denen wir der selben Person zum x-ten Mal hinterherhecheln.
Wir, die Heldin, sind mit einem irre guten Typen verheiratet und bringen so Frieden und Glück in unsere 2 Königreiche. Aber es kann der Friedlichste nicht in Ruhe leben, wenn es dem bösen Bruder nicht gefällt. Und so ist unsere erste Aufgabe, zu unserer Tante zu reisen um das Zepter der Heilung zu holen, da unser schöner Ehemann langsam aber sicher zu Kristall erstarrt. Wie wir uns schon denken können ist es uns nicht bestimmt, einfach so bei der Tante hereinzuschneien, das Zepter zu schnappen und wieder zu Haus und Herd zu eilen.
Die Minigames sind nichts Neues, aber schön und liebevoll gestaltet, außerdem ist die Lösung bei einigen neu und kreativ. So auch bei vielen Aktionen und Handlungen während des Spiels.
Einige der Wimmelbilder sind aufwendig und kreativ, die meisten sind aber Wortlisten mit wenigen Interaktionen (z.B. eine Decke wegziehen) Es gibt auch keinen Ersatz, was mich persönlich nicht stört.
Ich mochte, dass ich auch hinter einige Dinge sehen konnte, so z.B. konnte ich mir eine Statue von hinten ansehen. Besonders gefallen hat mir das Ende des Hauptspieles, da ich den Bösen auf eine extrem böse, fiese Art zu Fall bringen durfte, also Euch erwartet kein 08/15 Ende!
Schön finde ich auch, dass unsere Heldin weder eine Wasser- noch eine Stauballergie und auch keine Arachnophobie hat, sondern tüchtig zugreift.
Nicht gut finde ich, dass das tatsächliche Ende erst im Bonuskapitel, das ich noch nicht gespielt habe, kommt. Auch Spieler, die sich "nur" die Standversion kaufen oder dafür eine wohlverdiente Gutschrift verwenden, haben ein Recht auf eine abgeschlossene Geschichte. Deswegen gibt es trotz des großartigen Spielvergnügens nur 4 Sterne, aber ein klare Kaufempfehlung
Ich hatte den Eindruck geradeaus durchs ganze Spiel zu marschieren, so eindimensional war noch selten eines.
Nathlos reiht sich dieses Spiel in die Reihe der vielen anderen langweiligen Spiele dieses zweiten Halbjahres 2015 ein. Eigenartige wechseln sich mit unsinnigen Aktionen ab. Ich werde wohl nie ganz verstehen, warum ich zum Beispiel einen Krug mit Wasser füllen muss, wenn ich ihn doch einfach umdrehen könnte um zu meinem nicht zerbrechlichen Gegenstand zu kommen. Oder warum machen sich die Mitarbeiter dieses Entwicklers die Mühe wunderschöne Schlösser zu machen, wenn das dazugehörende Minispiel genau in 2 Klicks erledigt ist?
Am schlimmsten habe ich Tom, meinem Helfer mitgespielt: zuerst lasse ich ihn in einem brennenden Haus zurück und als er dann ohnmächtig am Boden liegt, bringe ich ihn nicht etwa in die stabile Seitenlage sondern suche nach einem Desinfektionsmittel für seine kleine Schürfwunde.
Auf Logik können wir Wimmler ja ganz gut verzichten, schmunzelnd trage ich gerne ein brennendes Streichholz eine halbe Stunde mit mir herum, obwohl im wirklichen Leben schaffe ich es nicht einmal eine brennende Kerze durch mehr als einen Raum zu tragen, aber "Schweigen ist gold" schießt hier den unlogischen Vogel ab.
Die Minispiele sind einfach bis mittelschwer, die Wimmelbilder werden mit fortlaufenden Spiel immer öder.
Ich muss gestehen, ich bin eine ziemlich bequeme WBSpielerin, ich stehe auf Transportkarten und feststellbare Inventare. Aber für Dire Grove verzichte ich gerne darauf.
Das Spiel erschien im Dezember 2009 und es hat in 6 Jahren nicht an Faszination verloren, es ist spannend und kompliziert, die Grafik ist außergewöhnlich und unterstützt die gruselige Atmosphäre, kurz: es fesselt von der ersten Minute an.
Was mir besonders gefällt: viele Schauplätze sind sofort erreichbar und bleiben es auch bis zum Ende. Das heißt, dass man nicht mit dem Zaunpfahl zu den Szenen geprügelt wird, wo noch oder wieder etwas zu tun ist, das ist ja leider in den neuen WBS so üblich.
Es gibt nur wenige Minigames, dafür haben die es in sich, die Wimmelbilder sind old-fashioned, aber gut zu lösen. Schön ist auch, dass die notwendigen Aktionen sich nicht auf Türen öffnen beschränken, sonderm wirklich das Hirn teilweise zum Köcheln bringen.
Schade, dass Big Fish Studios schon lange keine MCF entwickeln
Wie immer beginnt alles mit einem Unfall, fällt Euch nichts anderes ein? Zugegeben die Grafik ist fantastisch, aber das täuscht nicht über die wirklich langweiligen Minigames hinweg: richtige Reihenfolge, x-mal Sterne und Dreiecke verbinden, etc etc... Das ewigen Wiederholen der selben MG nervt sogar schon in der Probezeit. Wie in jedem Eipix(trauer)spiel müssen auch hier des Öfteren 2, 3, 4 oder mehr Teile eines Ganzen gesucht werden, bevor es eingesetzt werden kann, langweilig!
Wieder dabei die Karte, die man 2x anklicken muss, wer braucht das? Also ich nicht! Dafür wird am falschen Platz gespart, wo ist das Tagebuch oder Notizen, die man immer wieder einsehen kann?
Fazit: Es fühlt sich an, als hätte ich Myths of the World: Das flüsternde Moor schon gespielt, aber in einer besseren Version
ist Spirits of Mystery's neuester Teil. Da ich erst unlängst den Gesang des Phoenix wieder gespielt habe, komme ich nicht umhin die beiden Teile der selben Serie zu vergleichen.
Es hat sich meiner Meinung nach nicht viel getan, die Grafik ist gleich gut, die Minigames bleiben leicht, die Wimmelbilder machen Spaß. Leider sind Handlung und Spielablauf nicht mehr so spannend wie vor fast 4(!!!) Jahren.
Deswegen und weil ich mehr Entwicklung in eben 4 Jahren erwartet habe, gebe ich nur 3 Sterne.
Ich habe mich nach der Probezeit der Sammleredition dazu entschlossen, die Standardversion gegen eine Gutschrift einzutauschen, hätte sie aber auch gekauft.
Nämlich warum ich halsbrecherische Abenteuer bestehen muss, nur um ein Taschentuch zu ergattern, das ich benötige um Spinnweben wegzuwischen. Liebe Entwickler, lasst mich doch bitte in den Dreck greifen, ehrlich ich kann das! Ansonsten kann ich mich nur für ein tolles und spannendes Abenteuer bedanken. Einen Punkt Abzug gibt es für die echt viel zu leichten Minispiele und für die Sammelobjekte, die einem förmlich in den Rucksack springen. PS: Das Bonuskapitel ist etwas makaber
Ich habe schon die englische Version im Juli probegespielt und habe ungeduldig auf die deutsche Übersetzung gewartet. Ich bin nicht enttäuscht worden. Den Fakten nach ist das Spiel sehr lang, subjektiv viel zu kurz. An diesem Abenteuer ist wirklich nichts auszusetzen, ich stehe auf die Graphik mit den Pinselstrichen, auf alle Protagonisten, auf die Wimmelbilder, auf die Minigames (habe kein einziges genervt weggedrückt), auf den Sound, auf die Story, so sehr, dass ich es gleich 2x durchgespielt habe. Auch das Bonuskapital ist nicht nur eine neue Story, sondern wirklich toll gemacht.
Meine Lieblingsfiguren sind Solitude, die mich stark an "Coraline", einen Zeichentrickfilm erinnert und Smudge, den geflügelten Schakal, dem wohl ein spanischer Name besser gestanden hätte.
Eins sei noch verraten: Es gibt eine nicht vorhersehbare Wendung, welche die Story noch interessanter macht und auf eine Fortsetzung hoffen lässt.
Außerdem möchte ich mich für die tollen Reviews so vieler Spieler bedanken. Nicht immer bin ich schlussendlich einer Meinung mit Euch aber trotzdem helfen sie mir bei meiner Entscheidung und geben wichtige Informationen. Also, vielen Dank für die Zeit, die Ihr investiert und die Gedanken die Ihr Euch macht.
Eines meiner ersten Wimmelbildspiele, ich kann gar nicht zählen wie oft ich es durchgespielt habe. Die Handlung ist gegenüber jüngeren Modellen eher dünn, aber dafür gibt es wunderschöne Wimmelbilder - allerdings ohne interaktive Elemente - und einige einfache Minispiele. Das ideale Spiel für Einsteiger, für alle die vielen Wimmelbilder einer Handlung den Vorzug geben und für die, die den Anfängen auf den Grund gehen wollen.
gestaltet sich Witches' Legacy's neueste Episode. Alles in allem eine wirklich runde Geschichte. Zusätzlich fand ich positiv, dass gefundene Sammelobjekte auf der Karte hervorgehoben werden. Einziger Kritikpunkt auf hohem Niveau: eine Zeitlang war meine Karte nicht benutzbar, ob es vorgesehen ist, eine technischer Fehler ist oder ich einfach die Karte zuviel benutze, weiß ich nicht.
Tolles Spiel, leider ist das Herumgerenne momentan in bei allen Wimmelbildabenteuern und so auch bei diesem. Ich wünsche mir Wimmelbilder bei denen man sich nicht immer wieder überrascht fragt, wo denn wohl der Schlüssel passt und auf die Karte zurückgreifen muss. PS: Wann gibt es denn endlich Mystery of the Ancients: Deadly Cold auf Deutsch? Warte schon ewig und ungeduldig nachdem ich die Englische Probeversion gespielt habe <3